„Azsteakas“ in Augsburg: Von Grill-Künstlern und Salat-Leidenschaft

Das Wortspiel hat Klasse - und wirft Fragen auf: Dunkle Holzplanken, hell-gestrichene Deckenbögen und die scharfen Messer auf den Massivholztischen weisen das "Azsteakas" in der Augsburger Innenstadt schon beim Eintreten unverkennbar als ein klassisches Steakhouse aus...

…und das eingängige Logo mit dem Rindskopf und dem Schriftzug „Azsteakas“ bekräftigt diese Überzeugung.

Wobei: Wie war das denn gleich? Wo lebten die namengebenden Azteken eigentlich? Später. Denn der außergewöhnliche Name ist nicht das einzig Bemerkenswerte an diesem Steakhouse, das auch von Vegetariern gerne besucht wird, und wegen seiner Top-Fleischqualität eine stattliche Stammkundschaft an sich gebunden hat.

Azsteakas Augsburg

Das Azsteakas in Augsburg

Vom Hüftsteak bis zum Tenderloin: Auf den Punkt gegrillt

Vorab: Natürlich kehren die meisten Gäste ins Azteakas ein, um Steak zu essen. Die bewusst rustikal-schnörkellos gehaltene Speisekarten der UHL-Manufaktur listen die gesamte Bandbreite der Cuts vom Hüftsteak bis zum Tenderloin zur Auswahl auf.

Speisekarte für Steakhouse

Die Speisekarte aus der UHL-Manufaktur

Das Beef stammt von Black-Angus-Rindern, die auf südamerikanischen Weiden grasen und von „Künstlern“ – so nennt Geschäftsführer Siegfried Assei seine Mitarbeiter in der Küche – am Lavastein-Grill zubereitet wird.

Black Angus Rinder

Black Angus Rinder in Südamerika

Top-Genuss verspricht die Eigenmarke Azsteakas Prime Beef, die von einer kleinen, exklusiven Farm in Nebraska stammt. Sämtliche Fleischlieferanten müssen höchsten Qualitätsstandards genügen, um in Augsburg gelistet zu werden – und zu bleiben.

Die Salatbar: Eine der besten der ganzen Stadt

Aber: Das Azsteakas genießt zudem einen exzellenten Ruf für seine überaus reichhaltige und stets frische Salatbar sowie die große Auswahl an diversen Essig- und Öl-Spezialitäten. Hinzu kommen delikate, hausgemachte Dressings, ein Laib Parmesankäse zum Hobeln, Pinien- und Sonnenblumenkerne, variable Crouton-Sorten, Oliven, Schafskäse und vieles mehr.

Bild zeigt Salatbar im Azsteakas

Die Salatbar im Azsteakas

Und: Ganz gleich ob der Salat als Beilage oder Hauptgericht gewählt wurde – er kann stets nachgefüllt werden.

Burger: Ganz klassisch oder von Beyond Meat

Durch Übernahme und Integration einer benachbartem Restauration hält das Azsteakas seit geraumer Zeit nicht nur eine eigene Speisekarten aus der UHL-Manufaktur vor, auf der klassische Burger angeboten werden. Die Patties stammen selbstverständlich ebenfalls von Black-Angus-Rindern und werden in besonderen Sesam-Brioche-Brötchen serviert.

Eine spezielle „Abteilung“ steht zudem ganz unter dem Zeichen des Rinds auf grünem Grund: Das Azsteakas kooperiert mit Beyond Meat und serviert verschiedene Variationen von Beyond Burgern. Deren Patties sind rein pflanzlichen Ursprungs, also vegan, bestehen vor allem aus Erbsenproteinen, pflanzlichen Ölen und Aromen.

Sie enthalten garantiert keine genmanipulierten Zutaten und sind überdies laktose- und glutenfrei.

Mittagskultur mit regem Zuspruch: „10 unter 11“

Die „Künstler“ in der Azsteakas-Küche haben übrigens nicht nur Abend-Dienst. Mit dem speziellen Mittagsangebot „10 unter 11“ hat sich Geschäftsführer Siegfried Assei eine treue Klientel aus den umliegenden Büros, Verwaltungen, Geschäften und/oder Stadtbesuchern erschlossen.

Bild zeigt Tisch im Azsteakas

Innenbereich Azsteakas

Nomen est Omen: Angeboten werden wochenweise wechselnd jeweils zehn verschiedene Hauptgerichte, die unter elf Euro kosten. Vom Hähnchen-Knusperschnitzel mit Kroketten über die mit Käse überbackene Gemüsepfanne bis zur Currywurst mit Pommes. Die Tagessuppe gibt es grundsätzlich gratis dazu. „Im Sommer,“ lacht Geschäftsführer Siegfried Assei, „tauschen wir die Suppe auch schon mal gegen ein Gratis-Eis.

Reservierung dringend empfohlen

200 Sitzplätze hält das etwas andere Steakhouse in Augsburg vor. Eine Reservierung wird dringend empfohlen, denn das Azsteakas ist besonders an den Wochenenden stets gut besucht. Was eben auch an der breitgefächerten Kundschaft liegt.

Und die Klima-Diskussion mit den vehementen Appellen, den Fleischkonsum rabiat zu drosseln? Geschäftsführer Siegfried Assei sagt: „Unsere Gäste sind in aller Regel keine Viel-Fleisch-Esser, sondern Gut-Fleisch-Esser. Unsere Steaks sind verantwortungsvolle Kost.

Wie viel Fleisch die Azteken gegessen haben, ist übrigens nicht überliefert. Wohl aber, dass sie auf dem Gebiet des heutigen Mexiko gelebt haben.

Weiterführende Links:
Speisekarten für Steakhouse
Azsteakas in Augsburg

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