Der "A la Carte"-Österreich-Guide für 2020 ist da!

Eines gleich vorweg: Die absolute Spitze bleibt in Österreichs führendem Gourmet-Guide auch heuer unverändert.

So erreicht Andreas Döllerer mit „Döllerers Genießerrestaurant“ in Golling ebenso wie Heinz Reitbauer mit seinem „Steirereck“ in Wien die Gesamtzahl von 99 von 100 möglichen Punkten, was beiden wie im Vorjahr den ersten Platz und die Höchstbewertung von 5 Sternen im A la Carte-Guide 2020 einbringt.

Andreas Döllerer

Andres Döllerer – Foto: Döllerer

Davon unbeeindruckt, stellt sich der Newcomer des Jahres gleich mit einer Top-Bewertung vor: Max Natmessnig mit seinem Restaurant „Rote Wand Chef`s Table“ in Lech am Arlberg!

Über den „A la Carte“ Restaurant-Guide

Der österreichische Restaurantführer „A la Carte“, der heuer in seiner 29. Ausgabe erscheint, spricht Empfehlungen für 800 ausgewählte Restaurants in ganz Österreich aus, wobei die Bewertungen auf den Gourmet-Erlebnissen eines anonym agierenden Verkoster-Komitees basieren.

Dieses besteht aus etwa 60 Personen, welche unangemeldet und objektiv als „Mystery Tester“ das Lokal prüfen und sodann in den Kategorien “ Service, Tischkultur, Ambiente, Küche sowie Getränke laut Getränkekarten“ ihr Urteil abgeben.

Bei der Auswertung erfolgt auch eine Berücksichtigung der Wertigkeit der einzelnen Kategorien, so wirkt sich eine hervorragende Beurteilung z.B. der Kategorie „Küche“ mit einer Gewichtung von 50 Prozent in der Gesamtpunktezahl deutlich aus. Sämtliche Bewertungen können ab November 2019 kostenfrei online nachgelesen werden.

Doch der Guide für 2020 bietet nicht nur Altbewährtes, sondern auch Neues. So wird heuer erstmals für ausgewählte Etablissements ein roter Stern vergeben, um deren Restaurantadresse im Guide als „Fixstern der österreichischen Gastronomie“ optisch hervorzuheben.

Diese Kennzeichnung repräsentiert eine Art Qualitäts-Zertifizierung und wird an Gastro-Betriebe vergeben, welche in der Vergangenheit konstant gastronomische Leistungen auf höchstem Niveau erbracht haben, sodass das Restaurant in jedem Fall eine Empfehlung wert ist. Ein Beispiel dafür ist die Hubertus-Stube im SPA-Hotel Jagdhof in Neustift/Tirol, welche nicht zuletzt aufgrund ihrer abwechslungsreichen Menükarten mit 3 Sternen und 84 Punkten auch im diesjährigen Ranking gut abgeschnitten hat.

Aufsteiger des Jahres

Wie eingangs erwähnt, ist das „Rote Wand Chefs Table“ in Lech am Arlberg neues Mitglied im erlesenen Fünfsterne-Club des „A la Carte.“ Nachzutragen ist die Punktzahl: Inhaber Max Natmessnig erkochte heuer respektable 96 Punkte. Auch James Baron aus dem Restaurant „Tannenhof“ in St. Anton/Arlberg sowie das Juan Amador in Wien gehören seit heuer der 5-Sterne-Liga des Gastroführers an.

Rote Wand Cehf's Table

Max Natmessning – Foto: Rote Wand Cehf’s Table

Positiv registriert wurde vom Fachpublikum auch die Eröffnung des Lokals „Le Treize“ in Seefeld/Tirol durch Inhaber Armin Leitgeb, der auf Anhieb 90 Punkte erreichte. Sören Herzig vom Restaurant „Herzig“ in Wien beginnt den Wettstreit mit ebenfalls beachtlichen 85 Punkten.

Thomas Kluckner schaffte mit seinem brandneuen Waal Sterneberg in Reith bei Seefeld stolze 84 Zähler, während.Sebastian Rossbach und Marco Barth mit dem Linzer Lokal Rossbarth, Markus Pichler von der Tannheimer Stube in Tannheim, sowie Oliver Wiegand mit dem Restaurant Zur Blauen Gans in Weiden/See im Ranking jeweils um sieben Punkte nach oben kletterten.

Absteiger des Jahres

Allerdings gibt es auch Verlierer. So findet sich das Lokal „Clementine im Glashaus“ in der diesjährigen Ausgabe des A la Carte mit 70 Punkten und 2 Sternen im vorderen Mittelfeld wieder, was einem Minus von sieben Punkten gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Auch „Meinl am Graben“ verlor gegenüber der vorjährigen Saison sieben Zähler und befindet sich damit in guter Gesellschaft. Denn in Salzburg büßte das beliebte Schloss Restaurant trotz internationaler Speisekarten ebenso sieben Zähler ein.

Die jährliche Weinempfehlung

Zeitgleich mit dem Gourmet-Guide erscheint auch der Wein-Guide von A la Carte. Für diesen Weinführer hat sich Wein-Guru und A la Carte-Chef-Sommelier Willi Balanjuk auch dieses Jahr wieder zahlreiche Weinkarten vorgenommen und knapp 3.000 Weine verkostet und bewertet.

Als bester Weißwein wurde der Riesling „Unendlich 2017“ von F.X. Pichler mit 100 Punkten prämiert, gefolgt vom Sauvignon Blanc der Ried-Pössnitzberger Kapelle, dem 2016er von Erwin Sabathi sowie dem Sauvignon Blanc Ried-Zieregg 2017 (Weingut Tement) mit je 99 Punkten.

Die Liste der Rotweine führt der Sankt Laurent Zagersdorf 2017 vom Weingut Schuster mit 99 Punkten an. Schlussendlich sind die besten Raw Wines durch den „Traminer Erdverbunden 2017“ von S. Pratsch sowie den „Gewürztraminer Orange 2017“, des Weinguts Winkler-Hermaden vertreten, die jeweils 95 Zähler erreichten.

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