Viel Grün bei der Oscar-Verleihung 2020

Vegan in allen Varianten: Bei der Oscar-Verleihung in Los Angeles stand in diesem Jahr vor allem pflanzliche Kost im Mittelpunkt der kulinarischen Köstlichkeiten

Viel Grün bei der Oscar-Verleihung: Starkoch Puck setzt auf Gemüse und Bio-Kost

Bereits zum 26. Mal kümmerte sich Starkoch Wolfgang Puck um das leibliche Wohl der anwesenden Schauspieler, Regisseure, Filmschaffenden und Pressevertreter.

Der in Österreich geborene Küchenchef legte sowohl bei der Zutaten-Auswahl als auch bei der Komposition seiner Menüs viel Wert auf Frische und Geschmack. Zugleich verlor er aber auch die Freunde der traditionellen fleischhaltigen Küche nicht aus den Augen. Eine Rechnung, die in jeder Hinsicht aufgegangen ist.


Inhaltsverzeichnis

1 Bis zu 70 Prozent vegane Produkte auf den Tellern
2 Kein Mangel an Fisch und Fleisch
3 Minigerichte sehr beliebt


Bis zu 70 Prozent vegane Produkte auf den Tellern

Vegane Speisen liegen voll im Trend. Vor allem in den USA. Es kann daher kaum verwundern, dass Stars und Sternchen bewusst in diese Richtung blicken und versuchen, ihrem gestressten Körper durch den Verzicht auf tierische Produkte etwas Gutes zu tun. Die Entscheidung von Starkoch Puck, für seine Menüs bei der diesjährigen Oscar-Verleihung viele Bio-Produkte zu verwenden, ist daher nachvollziehbar.

Puck traf damit genau den Nerv der Zeit und konnte die Wünsche, Vorlieben und Bedürfnisse seiner anwesenden Gäste bestmöglich erfüllen. So fanden sich auf den Speisekarten dann folgerichtig zahlreiche Gerichte mit geröstetem Gemüse, mit Risotto und anderen veganen Beilagen wie etwa Blumenkohl-Püree ohne Butter und Sahne.

In einer vorab durchgeführten Pressekonferenz hatte Wolfgang Puck auf eine entsprechende Nachfrage von US Weekly extra darauf hingewiesen, dass bis zu 70 Prozent der angebotenen Gerichte vegan sind. Zugleich betonte der umsichtige Koch, dass einige der Menüs natürlich auf Wunsch mit Fleisch modifiziert werden könnten. Auf diese Weise kämen dann auch Liebhaber der klassischen Küche und Freunde traditioneller Essgewohnheiten auf Ihre Kosten.

Kein Mangel an Fisch und Fleisch

Keiner der rund 1.500 Gäste der diesjährigen Oscar-Verleihung musste Sorge haben, ausschließlich mit pflanzlichen Speisen konfrontiert zu werden. Vielmehr wiesen die Menükarten auch leckere Fleisch- und Fischgerichte auf. Eine Tatsache, die vor allem diejenigen Besucher erfreut haben dürfte, die Bio-Food und Körnerprodukte eher ablehnen.

Für sie gab es dann zum Beispiel edlen Wildlachs und aus Japan stammendes Wagyu-Rindfleisch. Wer also mit veganen Nudeln oder Süßkartoffel-Tempura nichts am Hut hatte, konnte ebenfalls nach Herzenslust Schlemmen und es sich mal wieder so richtig schmecken lassen.

Eine ganz besondere Köstlichkeit im „nichtvegangen Bereich“ stellte dabei auch das aus Österreich stammende Backhendl-Menü von Wolfgang Puck dar, ein in Buttermilch mariniertes Hühnerfleisch, welches zunächst unter Verwendung von Honig rundum knusprig gebraten und sodann auf Waffeln mit Ahornsirup kredenzt wird.

Minigerichte sehr beliebt

Es waren nicht nur die großen Sachen aus der Küche von Starkoch Puck, die seine Gäste überzeugen konnten. Vielmehr stießen auch die kleineren Köstlichkeiten wie Mini-Hamburger oder die Fleischpastete „Chicken Pot Pie“ bei den hungrigen Schauspielern, Oscar-Nominierten und Preisträgern auf viel Begeisterung.

Am Schluss des Abends stand dann die Erkenntnis, dass gutes Essen nach wie vor ein fester Bestandteil gelungener Feste ist – und dass Wolfgang Puck wieder einmal einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet hat.

Foto: © Glenn Francis, www.PacificProDigital.com

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